Menu

Coton de Tulèar

1-3 von 3

Der Coton de Tuléar ist eine von der FCI (Nr. 283, Gr. 9, Sek. 1.2) anerkannte Hunderasse, deren Zuchtbuch in Frankreich geführt wird.

Coton de Tuléar (franz. Baumwolle von Tuléar) war Jahrhunderte lang der exklusive Schoßhund der reichen Bewohner von Tuléar im Süden Madagaskars. Er wurde hier auch rein gezüchtet. Rasseverwandt sind die französischen Bichon Frisé, der Bologneser, der Malteser, der Havaneser und das Löwchen (Petit chien lion). Nach Madagaskar gelangten seine Vorfahren wohl mit französischen Soldaten und Verwaltungsbeamten. Bis vor etwa 20 Jahren war der Hund in Europa und Amerika so gut wie unbekannt und schwer zu bekommen.

Der Coton de Tuléar kann bis zu 29 cm groß und 6 kg schwer werden, die hoch am Schädel angesetzten, dreieckigen Hängeohren sind im weißen Fell kaum zu sehen. Baumwollweich und flauschig wird das Fell charakterisiert. Einige Spuren hellen Graus (Mischung aus weißen und schwarzen Haaren) oder falber Stichelung (Mischung aus weißen und falbfarbenen Haaren) sind an den Ohren erlaubt. An den anderen Körperpartien werden solche Spuren toleriert, sofern dadurch der Eindruck eines insgesamt weißen Haarkleides nicht gestört wird. Der Coton de Tuléar hat keine Unterwolle.

Der Coton de Tuléar ist von fröhlichem Wesen, ausgeglichen und sehr umgänglich mit Artgenossen, anderen Tieren und den Menschen; er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Das Wesen des Coton de Tuléar ist eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. Cotons möchten immer mit dabei sein. Er ist ein geeigneter Haus- und Familienhund, seiner Familie treu ergeben, möchte ihr unbedingt gefallen und ist daher in der Regel leicht erziehbar, wenngleich er auch Eigenheiten haben kann, die ihm nur durch Tricks und Erziehungskunst auszutreiben sind. Er ist verschmust und verspielt wie ein Schoßhund, dabei sportlich und sollte nicht verzärtelt werden. Moderne Hundesportarten wie Agility sind als Beschäftigung anzuraten.

Quelle: Wikipedia